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Letzte Aktualisierung: Wednesday, May 21, 2003

Sunshine Project - Presseerklärung - 21. Mai 2003

Fragwürdige Biowaffen-

Abwehrforschung in Deutschland

Bundeswehr hält starrköpfig an Forschung mit gentechnisch veränderten Bakterien fest

Hamburg/Austin, 21. Mai 2003 - Die Bundeswehr arbeitet weiterhin an einem umstrittenen Forschungsprojekt mit Krankheitserregern, die gentechnisch gegen Antibiotika resistent gemacht wurden. Dieses Projekt wurde in der Vergangenheit stark kritisiert, weil die verwendeten Hasenpest-Bakterien durch den gentechnischen Eingriff besser für einen offensiven Waffeneinsatz geeignet sind. Der Erreger der Hasenpest (Francisella tularensis) befällt natürlicherweise Nagetiere, kann aber auch Menschen infizieren und wurde in der Vergangenheit bereits als biologische Waffe entwickelt.

"Die Bundesregierung, die sich auf internationalem Parkett für starke Standards zur Kontrolle biologischer Waffen einsetzt, nimmt für die eigene Biowaffen-Forschung offensichtlich andere Standards in Anspruch," sagt Jan van Aken vom Sunshine Project in Hamburg. "Jegliche militärische bzw. militärisch finanzierte Forschung an gentechnisch veränderten Organismen mit verbesserten offensiven Eigenschaften muss weltweit verboten werden - von Berlin bis Baltimore und Bagdad."

Die Tatsache, dass die Bundeswehr nach wie vor an dem umstrittenen Projekt festhält, belegt ein bislang unveröffentlichter Bericht des Verteidigungsministeriums an den Bundestag. Mit Schreiben vom 20. März 2003 hat der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Walter Kolbow, den Verteidigungsausschuss des Bundestages über Forschungsprojekte informiert, die aus dem Verteidigungshaushalt finanziert und bei denen gentechnische Arbeitsmethoden eingesetzt werden (eine komplette Auflistung dieser Projekte findet sich unten). Laut dieses Berichtes wurden die Hasenpest-Bakterien aus technischen Gründen gentechnisch mit einer Resistenz gegen die Antibiotika Tetrazyklin und Chloramphenicol ausgestattet. Die Bakterien werden in einem Projekt mit dem Titel "Diagnostik, Immunopathogenese, Prophylaxe und Epidemiologie der Tularämie" eingesetzt. Gene für Antibiotikaresistenzen werden heutzutage sehr oft in der Gentechnologie eingesetzt. Es gibt jedoch mittlerweile auch andere Methoden, um die gleichen Forschungsziele zu erreichen, ohne gleich ein typisches Biowaffen-Agens wie die Hasenpest-Bakterien mit erhöhten offensiven Fähigkeiten auszustatten.

"Die Bundeswehr behauptet, dass dieses Projekt rein defensiven Zwecken dient. So richtig das auch sein mag: es ist offensichtlich, dass die Bundeswehr das Problem der zweischneidigen Anwendbarkeit dieser genveränderten Bakterien vollkommen ignoriert," sagt van Aken. "Die Bundesregierung muss dieses Projekt sofort stoppen und sich für einen internationalen 'code of conduct' für Biowaffen-Abwehrforschung einsetzen, der zwielichtige Arbeiten im Graubereich zwischen offensiver und defensiver Forschung verbietet."

Das umstrittene Projekt der Bundeswehr sendet international ein Signal aus, dass militärische Arbeiten an gentechnisch veränderten Organismen mit verbesserten offensiven Eigenschaften akzeptabel sind. Bemühungen zur biologischen Rüstungskontrolle werden damit nachhaltig beschädigt. Edward Hammond vom US-Büro des Sunshine Project merkt dazu an: "Bürgerinitiativen quer durch die USA arbeiten gerade intensiv daran, die gefährlichen Exzesse der US-Abwehrforschung einzuschränken. Das Hasenpest-Projekt der Bundeswehr könnte all diese Bemühungen zunichte machen, weil es auch zwielichtige und gefährliche Forschungsprogramme in anderen Staaten politisch legitimiert."

Unabhängig vom Hasenpest-Projekt ist die Mitteilung des Verteidigungsministeriums an den Bundestag unvollständig und nicht gerade das, was man im Irak eine "Full, Final and Complete Disclosure" nennen würde. Zumindest ein gentechnisches Projekt wurde nicht gemeldet: Die Entwicklung eines gentechnisch veränderten Dengue-Impfstoffes ist in der aktuellen Mitteilung nicht enthalten, obwohl dieses Projekt auf einer kürzlich erst aktualisierten Internetseite des Sanitätsdienstes unter http://www.bundeswehr.de/pic/pdf/broschueren/wehrmed_forsch.pdf) aufgeführt wird.


Anhang - gentechnische Projekte bei der Bundeswehr

Von den 26 Projekten, die der Bericht des Verteidigungsministeriums vom 20. März 2003 enthält, fallen die folgenden 16 in den Bereich der Biowaffen-Schutzforschung, während die verbleibenden 10 Projekte sich u. a. mit dem Abbau von Chemiewaffen oder mit Strahlenschäden befassen. Wo die jeweiligen Projekte konkret durchgeführt werden, ist in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums nicht angegeben, der Großteil davon wird jedoch wohl bei zivilen - vor allem akademischen - Forschungsnehmern durchgeführt. In den wenigen Fällen, in denen uns der Forschungsnehmer bekannt ist, ist er in Klammern hinter der Projektbeschreibung angeführt.

Impfstoffe/Behandlungsmethoden

1. Herstellung prophylaktisch und therapeutisch wirksamer humaner monoklonaler Antikörper gegen Botulinumtoxine und Anthraxtoxine: Dieses Projekt zielt einerseits auf eine Impfung zum Schutz vor den beiden Toxinen ab, andererseits aber auch auf eine Behandlungsmöglichkeit für den Fall einer Vergiftung mit den Toxinen. Dafür werden Teile der Gensequenzen für diese Toxine auf andere Zellen übertragen, die dann einen Teil der Oberflächenstrukturen der Toxine produzieren.

2. Entwicklung von Diagnostik-und Immunisierungsverfahren gegen Orthopockenvirus-Infektionen mit Hilfe rekombinanter Antikörper und „nackter DNA“: Zu den so genannten Orthopockenviren gehören auch die Pockenviren, die derzeit wieder als biologische Kampfstoffe diskutiert werden. In diesem Projekt sollen eine passive Impfung mit Hilfe neutralisierender Antikörper sowie eine aktive Impfung mit Oberflächenproteinen entwickelt werden. Für das letztere Verfahren werden wie unter Projekt 1 für Botulinum beschrieben Gene des Pockenvirus auf andere Organismen übertragen. Die Antikörper können auch für Schnellnachweise eingesetzt werden.

3. Etablierung molekularer und serologischer Verfahren zum Schnellnachweis des Q-Fiebers sowie Wirksamkeitsprüfung von Subunit-Impfstoffen gegen Coxiella burnetii: Hier werden Gensequenzen des Erregers des Q-Fiebers in Darmbakterien eingesetzt, um die Verwendung der so produzierten Fragmente als mögliche Impfstoffe zu überprüfen. (Auftragnehmer ist das Institut für Hygiene und Infektionskrankheiten der Universität Gießen, die das Projekt in ihrem Forschungsbericht unter http://www.tzm.uni-giessen.de/unigi/layout/einzel95.cfm?FB=10&Institut=2400&lfd_Nr=05p aufführt.)

4. Entwicklung und Testung rekombinanter Vaccinen gegen die Milzbrandinfektion (Bacillus anthracis): Wie oben beschrieben werden Gensequenzen des Milzbranderregers auf andere Bakterien übertragen. In diesem Falle jedoch nicht nur auf das harmlose Darmbakterium E. coli, sondern auch auf einen Salmonellen-Impfstamm. (Dieses Projekt ist sehr wahrscheinlich an der Universität Hohenheim am Institut für Umwelt- und Tierhygiene angesiedelt.)

Nachweisverfahren/Grundlagenforschung

5. Diagnostik, Immunopathogenese, Prophylaxe und Epidemiologie der Tularämie: Dies ist in erster Linie ein Projekt der Grundlagenforschung, das an der Sanitätsakamdemie der Bundeswehr in München durchgeführt wird. Eine Variante des Erregers der Hasenpest, Francisella tularensis, wurde mit einem fluoreszierenden Protein ausgestattet, um den Infektionsweg des Bakteriums mikroskopisch verfolgen zu können. Als Markergen wurde auch eine Antibiotika-Resistenz (gegen Tetracyclin und Chloramphenicol) mit auf das Bakterium übertragen. Wörtlich heißt es: „Im Berichtszeitraum erfolgte eine Kultivierung und Lagerung der gentechnisch veränderten Organismen“. Der gentechnisch veränderte Stamm wurde außerhalb der Bundeswehr hergestellt und der Bundeswehr für die Forschungszwecke zur Verfügung gestellt. (Dieses Projekt wird im Institut für Mikrobiologie der Sanitätsakademie der Bundeswehr durchgeführt.)

6. Real-time-PCR-Diagnostik von humanpathogenen Viren der Familie Bunyaviridae: Hier werden Standards für die Qualitätskontrolle von Nachweisverfahren für Bunyaviren produziert. (Dieses Projekt wird an der Universität Freiburg am Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene durchgeführt.)

7. Nachweis hämorrhagischer Fieberviren (Filo- und Arenavirusisolate) mit der real-time PCR: Zu den Erregern hämorrhagischer Fieber gehören unter anderem die berüchtigten Ebola- oder Lassaviren. Wie in Projekt 6 werden auch hier für die Entwicklung von Schnellnachweisen Gensequenzen verschiedener Viren als Standards für die Qualitätskontrolle produziert.

8. Untersuchungen zum Nachweis von Antikörpern gegen die Equinen Enzephalitis-Viren in humanem und tierischem Serum bzw. Plasma: Hier soll ein Verfahren zum Nachweis einer Infektion mit diesen klassischen Biowaffen-Viren entwickelt werden. Bei einer Infektion produziert der menschliche Körper so genannte Antikörper, die wiederum als Nachweis für eine Infektion dienen können. Dafür werden in diesem Projekt Gene für die entsprechenden Hüllproteine der Viren auf andere Organismen übertragen. Die so produzierten Eiweiße können für den Nachweis der Antikörper im Blut eingesetzt werden.

9. Identifizierung der hauptimmunogenen Proteine des Genus Burkholderia zur Etablierung einer PCR und eines ELISA für die Genus- und Speziesdifferenzierung: Hier wurden Genabschnitte von Burkholderia-Bakterien in das Darmbakterium E. coli eingeführt, um solche Gene bzw. ihre Produkte zu finden, die eine genaue Identifizierung der verschiedenen Arten erlauben.

10. Diagnostik, Prophylaxe und Epidemiologie des Rotzes und der Meliodiose: Hier wurden Genabschnitte von Burkholderia cepacia Bakterien in das Darmbakterium E. coli eingeführt, um solche Gene bzw. ihre Produkte zu finden, die eine genaue Identifizierung der Art erlauben.

11. Molekularbiologische und immunologische Charakterisierung und Differenzierung von Burkholderia mallei- und Burkholderia pseudomallei-Isolaten: Laut Projektbeschreibung existieren bislang keine feldtauglichen Früherkennungs-Systeme für die Unterscheidung der verschiedenen Burkholderia-Erreger. Hier werden Genabschnitte von Burkholderia-Bakterien gentechnisch vermehrt, um so solche DNA-Sequenzen zu finden, die für die verschiedenen Arten und Stämme charakteristisch sind.

12. Diagnostik, Prophylaxe und Epidemiologie der Orthopockenviren: Die Identifizierung der verschiedenen Orthopockenviren erfolgt mit Hilfe einer PCR. Die dafür benötigten DNA-Standards, das sind spezifische Gensequenzen der verschiedenen Viren, werden gentechnisch produziert.

13. Herstellung von Gensonden: Teile von Genen mehrerer nicht genannter Viren und Bakterien werden in Darmbakterien (E. coli) eingeschleust, um so genannte Gensonden (Erkennungssequenzen) zu produzieren.

14. Herstellung rekombinanter Phagenantikörper: Es werden gentechnisch Antikörper gegen eine Reihe nicht genannter Viren und Bakterien produziert, die für den Nachweis potentieller Biowaffen in Umweltproben mittels eines Biosensors oder –chips benötigt werden.

15. Evaluierung definierter Phagemidklone: Wie in Projekt 12 werden hier gentechnisch Peptide produziert, die mehrere nicht genannte Viren spezifisch erkennen können und für den Nachweis potentieller Biowaffen in Umweltproben eingesetzt werden können.

16. Evaluierung von B-Detektionssystemen: Ein Stamm des Darmbakteriums E. coli wurde gentechnisch mit einem fluoreszierenden Protein ausgestattet, um die Effizienz von Luftkeimsammlern zu überprüfen.

Weitere, nicht-gentechnische Forschungsprojekte der Bundeswehr im Bereich der biologischen Waffen

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr veröffentlicht im Internet (unter http://www.bundeswehr.de/pic/pdf/broschueren/wehrmed_forsch.pdf) eine Liste aller Forschungsprojekte zur wehrmedizinischen Forschung der Bundeswehr. Diese Liste wurde zuletzt am 1. 4. 2003 aktualisiert. Darin finden sich - neben dem oben erwähnten Dengue-Fieber-Projekt - im Bereich "Mikrobiologie/Parasitologie" 22 Forschungsprojekte, von denen 21 im Bereich der Biowaffen-Abwehr angesiedelt sind. Viele davon sind bereits oben unter den gentechnischen Projekten aufgeführt. Darüber hinaus werden dort folgende Projekte genannt (im Wortlaut), die sich im wesentlichen mit Schnellnachweisen für die typischen B-Waffen-Erreger befassen:

Thema Spezialdiagnostik, Immunopathogenese und Epidemiologie der Pest

1. Entwicklung, Etablierung und Evaluierung von Verfahren zur Früh-, Schnell-, Basis- und Spezialdiagnostik der Pest

2. Aufklärung der Erreger-Wirts-Wechselbeziehungen

3. Aufklärung von Krankheitsausbrüchen und epidemiologischen Lagen in Einsatzregionen der Bundeswehr

4. Aufbau eines konsiliarisch tätigen Expertenlabors für die Bundeswehr.


Thema Schnelldifferenzierung der Genera Yersinia, Burkholderia und Francisella mittels miniaturisierter, semiautomatischer Mikroassays basierend auf phänotypischen Merkmalen

Problem Fehlen von feldmäßig einsetzbaren biochemischen Differenzierungsverfahren für potentielle bakterielle B-Kampfstoffe.

Ziel Etablierung robuster visuell und automatisch auswertbarer biochemischer Differenzierungskits für die Rotz-, Melioidose-, Pest- und Tularämiediagnostik.


Thema Entwicklung eines automatisierten, feldtauglichen Schnelltests auf der Basis des säulenchromatographischen ABICAP-Systems zum Nachweis potentieller B-Agenzien

Problem Die bisher entwickelten lateralen immunchromatographischen Schnelltests zum Nachweis von bakteriellen B-Agenzien besitzen eine relativ geringe Sensitivität, und das Ergebnis wird subjektiv erfasst. Das analysierbare Probenvolumen beträgt in der Regel lediglich ca. 200 Mikroliter, und eine Konzentrierung der Probe, insbesondere bei Wasseranalysen, ist in der Testkonfiguration nicht möglich. In Vorversuchen mit IMBBw wurde die prinzipielle Eignung des säulenchromatogrgaphischen Verfahrens (ABICAP) zur Lösung der genannten Probleme nachgewiesen.

Ziel Entwicklung eines feldtauglichen Schnelltests zum objektiven Erregernachweis innerhalb von 20 min mittels Einmal-Testbestecke auf säulenchromatographischer Basis und eines Batterie betriebenen Prozessor- und Analyseautomaten im Taschenformat. Als Prototypmodell wird der Nachweis des Tularämieerregers ausgewählt.


Thema Untersuchungen zur Optimierung und Standardisierung von Früh- und Schnelldiagnostika zum Nachweis von Infektionen durch potentielle B-Agenzien (F. tularensis, Y. pestis, B. mallei/pseudomallei und Orthopockenviren)

Problem Kommerziell verfügbare, standardisierte und evaluierte, d.h. zulassungsfähige, immunologische mono- und multispezifische Testverfahren zur immunologischen Früh- und Schnelldiagnostik von Gesundheitsstörungen nach B-Exposition bzw. nach natürlicher Infektion in Endemiegebieten dieser Krankheitserreger fehlen.

Ziel Bereitstellung geprüfter und standardisierter Testverfahren (Testkits) für den Erreger-, Antigen- und Antikörpernachweis, Weiterentwicklung dieser Testverfahren zu geräteunabhängigen Schnelltests auf der Basis von Multiparameter-Immunoassays für den Einsatz in den Leistungsbereichen A (vorläufige Diagnose) und B (Bestätigung).


Thema Produktion monoklonaler Antikörper (mAk)

Problem Für die sichere Früh- und Schnelldiagnostik biologischer Agenzien werden Methoden auf der Basis von mAk benötigt. Kommerzielle B-Agenz-spezifische mAk sind nicht ohne weiteres verfügbar.

Ziel Bereitstellung von mAk zur Entwicklung neuer Diagnostika für ausgewählte biologische Agenzien.


Thema Entwicklung eines Parallel-Affinitäts-Sensor-Arrays (PASA) zum simultanen Schnellnachweis von B-relevanten Viren, Bakterien und Toxinen sowie spezifischen Antikörpern für die Diagnostik von B-Gesundheitsstörungen

Problem Feldtaugliche automatisierbare Systeme zur simultanen immunologischen Schnellidentifizierung unterschiedlichster potenzieller B-Agenzien und gleichzeitigen Serodiagnostik von B-Gesundheitsstörungen bzw. endemischer Infektionen fehlen.

Ziel Entwicklung, Überprüfung und Bereitstellung eines feldtauglichen standardisierten Biosensors zum on-line-Nachweis ausgewählter potenzieller B-Agenzien und entsprechender Antikörper für die Medizinische B-Aufklärung und B-Spezialdiagnostik.


Thema Spezialdiagnostik, Prophylaxe und Epidemiologie von Anthrax

Problem Handelsübliche Verfahren für die Schnelldiagnostik von Anthrax stehen nicht zur Verfügung. Die Schnellaufklärung von Kontaminationen mit B. anthracis, die zweifelsfreie Identifizierung und Typisierung des Erregers, die Bestimmung von Antibiotikaresistenzen und die klinische Diagnostik ist für die medizinische Versorgung und Behandlung von Bw-Angehörigen unabdinglich. Derzeit sind keine oder nur mit Einschränkungen verwendbare Impfstoffe verfügbar.

Ziel
1. Entwicklung, Etablierung und Evaluierung von Verfahren zur Früh-, Schnell-, Basis- und Spezialdiagnostik von Anthrax

2. Präklinische Prüfung von Impfstoffkandidaten

3. Aufklärung von Expositionsrisiken, Krankheitsausbrüchen und epidemiologischen Lagen in Einsatzregionen der Bundeswehr



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