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Biowaffen-Forschung in den USA
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Die US-Regierung betreibt nicht nur eine umfangreiche und zum Teil sehr kritisch zu betrachtende biologische Abwehrforschung, sondern auch eine offensiv ausgelegte Forschung an so genannten "nicht-tödlichen" Waffen. Dazu zählen Forschungen an Material-zersetzenden Mikroorganismen (siehe unten), aber auch der geplante Einsatz von Biowaffen im Drogenkrieg (mehr hierzu unter Agent Green), sowie die Entwicklung neuartiger Chemiewaffen (mehr hierzu unter Nicht-tödliche Chemiewaffen).
Hier folgen einige zusammenfassende Hintergrundartikel und Presseerklärungen zum Thema. Weitere Informationen und vor allem auch viele Origninaldokumente finden Sie auf der homepage unserer US-KollegInnen. Viele Überschneidungen gibt es zudem zum Thema Gentechnik und Biologische Waffen. Auf unseren Seiten zur Biowaffen-Konvention finden sich außerdem einige Artikel, die sich auf die rechtlichen Aspekte derartiger Forschungen konzentrieren. |
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| Überblicks - und Hintergrundartikel: Während die Suche nach ABC-Waffen im Irak buchstäblich im Sand verläuft, erhärtet sich zunehmend der Verdacht, dass die US-Regierung wieder aktiv in der Biowaffenforschung tätig ist - aktualisierter Artikel von Jan van Aken, ursprünglich erschienen in "Wissenschaft & Frieden" 3/2003; erscheint demnächst in Guillard/Göbel/Schiffmann (Hg.): Der Irak - ein befreites Land? Der neue Golfkrieg und seine Folgen, PapyRossa Verlag. Nach den Terroranschlägen fürchten die USA Angriffe mit gefährlichen Erregern, untergraben aber selbst die Ächtung dieser Waffen durch fragwürdige "Defensivforschung". Gastartikel von Jan van Aken in der Frankfurter Rundschau vom 5. 10.2001 Ein Hintergrundpapier des Sunshine Project über US-Forschung an gentechnisch veränderten Mikroorganismen, die auch als nicht-tödliche Biowaffen eingesetzt werden können Sedierende Mittel und Stinkbomben - Ein englischsprachiges Hintergrundpapier vom August 2001 Aktuelles in chronologischer Reihenfolge Warum werden an der Texas Tech Universität Rizinpflanzen extra für eine Produktion des - typischen B-Waffen-Toxins - Rizin gezüchtet (auf englisch). US-Armeeforscher konstruieren Virus der "Spanischen Grippe" im Labor. Diese Versuche könnten leicht auch für militärische Zwecke missbraucht werden - ein sinnvoller medizinischer Nutzen ist jedoch nicht zu erkennen. Die US Armee hat ein neues Patent erteilt bekommen, dessen Ansprüche ausdrücklich auch den Gebrauch einer neuen Granate für die Ausbringung biologischer Waffen umfassen. Damit liegt eine deutliche Verletzung der Biowaffen-Konvention vor. US Department of Justice Receives "Non-Lethal" Biological Weapons Documents (auf Englisch, auf unserer amerikanischen homepage) Zwei Forschungsanträge für gentechnisch veränderte Bakterien zur Materialzerstörung beweisen Interessen am Einsatz offensiver Biowaffen Über rassistische Forschungsprojekte des Pentagon und Grenzverletzungen der Chemiewaffen-Konvention (englischsprachige Presseerklärung) Ein Kommentar von Jan van Aken in der taz über die Biowaffen-Ambitionen der USA und die harte Haltung der Bush-Administration Fragwürdige Biowaffen-Forschung in den USA - New York Times enthüllt militärische Forschung am Rande der Legalität. Theoretisches Anlässlich der 5. Überprüfungskonferenz wurde in Genf ein "code of conduct" für staatliche Programme zur Biowaffen-Abwehrforschung vorgestellt. Entwickelt wurde er von der Federation of American Scientists in Zusammenarbeit mit vielen anderen Organisationen weltweit, darunter auch das Sunshine Project. Erster Versuch einer Grenzziehung: Plädoyer für ein Verbot gentechnischer Experimente mit waffentauglichen Genen in Militärlabors (erscheint in Wissenschaft & Frieden) (erscheint im INESAP-Bulletin) |